Fremdstrom-Kathodenschutzsystem
zertifizierten: CE & SGS & ROHS
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Kathodischer Schutz durch Fremdstrom (ICCP) ist eine elektrochemische Schutztechnologie, die den Stromfluss über eine externe Stromquelle auf die zu schützende Metallstruktur erzwingt, wodurch diese zu einer Kathode wird und sich in einem thermodynamisch stabilen Zustand befindet, wodurch die Korrosion gehemmt wird.
Im Vergleich zu Kathodischer Schutz durch Opferanode (SACP)- und ICCP-Systeme bieten einen breiteren Schutzbereich, eine einstellbare Stromabgabe und Anpassungsfähigkeit an komplexe Medienumgebungen (wie z. B. Böden mit hohem spezifischem Widerstand, Süßwasser und Meerwasser). Sie eignen sich besonders für den Korrosionsschutz großer Metallkonstruktionen (wie z. B. Fernleitungen, große Lagertanks, Seebrücken und Offshore-Plattformen).
| Kategorie | Kenngrößen | Technische Indikatoren | Anwendungen |
| Anzeigen | Schutzpotenzial (gegenüber SCE) | – Kohlenstoffstahl/Niedriglegierter Stahl (Boden/Süßwasser): -0.85 V ~ -1.10 V | Übermäßige Schutzspannung (< -1.20 V) vermeiden, um Wasserstoffversprödung und Ablösung der Beschichtung zu verhindern. |
| – Kohlenstoffstahl/Niedriglegierter Stahl (Meerwasser): -0.80 V ~ -1.05 V | |||
| – Edelstahl (Meerwasser): -0.70 V bis -0.90 V | |||
| Stromdichte | – Unbeschichtet (Boden): 0.1~0.5 mA/m² | Berechnung basierend auf einer Beschichtungsschädigungsrate von 5 % bis 10 %; höhere Beschichtungsqualität reduziert den Stromdichtebedarf | |
| – Unbeschichtet (Süßwasser): 0.5~1.0 mA/m² | |||
| – Unbeschichtet (Meerwasser): 1.0~3.0 mA/m² | |||
| – Beschichtet: 1/10 bis 1/5 der unbeschichteten Menge | |||
| Systemlebensdauer | Üblicherweise 8 bis 20 Jahre, abhängig vom Anodenmaterial, der Stromdichte und der Korrosivität der Umgebung. | MMO-Anoden haben die längste Lebensdauer (15–20 Jahre), während Graphitanoden die kürzeste Lebensdauer haben (8–12 Jahre). | |
| Zu den Arten | Netzteiltyp | 1. Potentiostatischer Typ: Passt den Strom automatisch an, um ein stabiles Potenzial aufrechtzuerhalten (Hauptstromtyp) | Der potentiostatische Typ eignet sich für komplexe Umgebungen; der solarbetriebene Typ für abgelegene Gebiete. |
| 2. Konstantstromtyp: Konstanter Ausgangsstrom, einfache Struktur | |||
| 3. Solarbetriebener Typ: Netzunabhängig, energiesparend und umweltfreundlich | |||
| Anodenanordnung | 1. Verteilte Bauart: Anoden gleichmäßig verteilt für eine gleichmäßige Stromabdeckung | Verteilte Bauweise für komplexe Strukturen (z. B. Lagertanks, Schiffsrümpfe); konzentrierte Bauweise für Fernleitungen und großflächige Strukturen | |
| 2. Konzentrierte Ausführung: Anoden zentral angeordnet für eine einfache Montage | |||
| Application Environment | 1. Bodenbeschaffenheit: Für vergrabene Bauwerke (Rohrleitungen, Lagertanks) | Für die Umgebung in Meerwasser werden hochsalzbeständige, korrosionsbeständige Anoden benötigt (z. B. MMO, Platin-Niob-Legierung). | |
| 2. Wasserumgebung: Süßwasser (Schleusen, Brückenpfeiler)/Meerwasser (Plattformen, Schiffsrümpfe) | |||
| 3. Atmosphärische Umgebung: Schützen Sie exponierte Strukturen mit Beschichtungen. | |||
| Komponenten | Gleichstromquelle | – Potentiostat: Hohe Präzision, großer Messbereich (0–5 A/0–10 A/0–20 A), unterstützt Fernsteuerung und Fehleralarm | Intelligente Potentiostaten mit Datenaufzeichnungsfunktion werden bevorzugt. |
| – Konstantstromnetzteil: Geeignet für einfache Anwendungsfälle | |||
| – Solarenergieversorgung: Einschließlich Photovoltaikmodule, Speicherbatterien, Lade-/Entladeregler | |||
| Hilfsanoden | 1. MMO-Anoden: Mischmetalloxid auf Titanbasis, hohe Stromdichte und Korrosionsbeständigkeit (gängige Wahl) | MMO-Anoden können in Streifen-, Rohr- oder Gitterform hergestellt werden, um verschiedenen Anwendungsfällen gerecht zu werden. | |
| 2. Platin-Niob-Legierungsanoden: Edelmetall, geeignet für stark korrosive Umgebungen | |||
| 3. Graphitanoden: Kostengünstig, geeignet für Bodenumgebungen | |||
| 4. Hochsiliziumhaltige Gusseisenanoden: Gute Korrosionsbeständigkeit, geeignet für Erde/Süßwasser | |||
| Referenzelektroden | 1. Gesättigte Kupfersulfatelektrode (SCE): Geeignet für Boden/Süßwasser, kostengünstig und mit stabilem Potenzial | Installieren Sie das Gerät in einem Abstand von 0.5 bis 1 m zum zu schützenden Bauwerk, um einen guten Kontakt zu gewährleisten. | |
| 2. Silber-Silberchlorid-Elektrode (Ag/AgCl): Meerwasserumgebung | |||
| 3. Metalloxidelektrode: Hochtemperatur-/stark korrosive Umgebungen | |||
| Anschlusskabel und Zubehör | – Leitungen: PVC/XLPE-isolierte Kabel; armierte Kabel für Erdumgebungen | Verbindungen müssen verpresst/geschweißt und vor Korrosion geschützt werden, um Kurzschlüsse und Korrosion zu vermeiden. | |
| – Anschlusskästen/Klemmen: Wasserdicht, korrosionsbeständig und explosionsgeschützt | |||
| – Anodenträger: Hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit | |||
| Technologie | Anodenanordnungsparameter | – Abstand der verteilten Anoden: 3–10 m | Für Böden mit hohem spezifischem Widerstand (>1000Ω·m) werden Tiefbrunnenanoden benötigt. |
| – Abstand zwischen konzentrierten Anoden und geschützter Struktur: 5–20 m | |||
| – Verlegetiefe der Bodenanoden: 1–3 m (horizontal), 10–50 m (Tiefbrunnen) | |||
| Anpassung an mittleren Widerstand | – Niedriger spezifischer Widerstand (Meerwasser/Salzhaltiger Boden): Ausgangsstrom regeln, um Übersteuerung zu vermeiden | Der spezifische Widerstand beeinflusst die Stromübertragungseffizienz direkt und muss vor Ort gemessen werden. | |
| – Hoher spezifischer Widerstand (>1000 Ω·m): Leitfähiges Hinterfüllmaterial oder Tiefbrunnenanoden verwenden | |||
| Installation | Wichtige Bauschritte | 1. Oberflächenvorbereitung: Entrosten, Entfetten, Aufbringen einer Korrosionsschutzbeschichtung | Führen Sie eine Isolationsprüfung und eine Durchgangsprüfung durch, um sicherzustellen, dass kein Kurzschluss/keine Unterbrechung vorliegt. |
| 2. Anodeninstallation: Leitfähiges Material für Bodenanoden einfüllen; im Wasserumfeld mit Halterungen befestigen | |||
| 3. Inbetriebnahme: Stabiler Betrieb für 24–48 Stunden, Potenzial kalibrieren | |||
| Häufigkeit der Routineüberwachung | – Schutzpotenzial: Wöchentlich (erhöhte Häufigkeit in besonderen Umgebungen) | Das Fernüberwachungssystem verbessert die Betriebs- und Wartungseffizienz. | |
| – Stromstärke/Spannung: Wöchentlich | |||
| – Anodenstatus: Vierteljährlich | |||
| – Beschichtungsstatus: Halbjährlich | |||
| Häufige Fehler und Fehlerbehebung | 1. Unterschutz: Ausgangsstrom erhöhen, Beschichtung reparieren, Anodenanordnung optimieren | Kontinuierliche Überwachung über 24 Stunden zur Sicherstellung stabiler Parameter | |
| 2. Überschutz: Ausgangsstrom reduzieren, Anodenposition anpassen | |||
| 3. Mögliche Schwankungen: Referenzelektrode kalibrieren, Stromversorgung prüfen | |||
| Anwendungen | Fernleitungen/Öl- und Gaslagerung und -transport | Verteilte MMO-Anoden + Potentiostaten, gleichmäßig entlang von Rohrleitungen angeordnet, mit zentraler Fernsteuerung | Verstärkung der Anodenanordnung für Abschnitte, die durch Böden/Flüsse mit hohem spezifischem Widerstand führen |
| Brückenbau/Tiefbau | Meeresbrücken: Kombinierter Schutz durch Meerwasser-ICCP und Opferanode; Stadtbrücken: Atmosphärischer ICCP und Beschichtung | Die Anodeninstallation hat keinen Einfluss auf die Tragfähigkeit der Brücke. | |
| Schiffsmaschinenbau/Schiffe | Offshore-Plattformen: MMO-Rohranoden; Schiffsrümpfe: Verteilte MMO-Anoden, die Rumpf und Propeller bedecken | Anpassung an eine salzreiche, stark korrosive Meeresumgebung | |
| Industrieanlagen/Lagertanks | Chemische Anlagen: MMO/Platin-Niob-Legierungsanoden; Große Lagertanks: MMO-Netzanoden (Tankboden/-wand) | In Kombination mit der inneren Korrosionsschutzbeschichtung wird die elektrische Leitfähigkeit reduziert. |
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